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Die Saline von Jandía

Die Saline von Jandía

Dieses einzigartige Feuchtgebiet bietet ein vielfältiges Ökosystem, einen Rückzugsort für Vögel und Zugang zu einem wunderschönen Strand – ideal, um die Natu...

Feuchtgebiet der Kanarischen Inseln auf Fuerteventura

Das Saladar de Jandía ist ein Naturwunder, das sich am Strand Playa del Matorral im Süden der Insel Fuerteventura befindet. Es handelt sich um ein Feuchtgebiet, das regelmäßig von den Gezeiten überflutet wird und so einen einzigartigen Lebensraum für Flora und Fauna schafft. Es ist das einzige Feuchtgebiet der Kanarischen Inseln, das Teil des Ramsar-Netzwerks ist, einem internationalen Abkommen zum Schutz von Feuchtgebieten.

Einzigartiges Ökosystem

Es erstreckt sich über einen Küstenstreifen von mehr als zwei Kilometern Länge und etwa 500 Metern Breite, mit einer geschützten Gesamtfläche von 115,6 Hektar². Es beherbergt einen bedeutenden Teil des thermoatlantischen halophilen Buschökosystems, das aus Pflanzen besteht, die Salzgehalt und Überschwemmungen widerstehen. Zu den charakteristischsten Arten zählen der Balancón, die Immergrüne, die Salicornia, die Stockrose und der Cardón de Jandía.

Vogelschutzgebiet

Es ist auch ein Rückzugsgebiet für See- und Zugvögel, die in den Buschlandschaften und Teichen einen Ort zum Fressen, Ausruhen und Nisten finden. Zu den Vögeln, die hier beobachtet werden können, gehören der Schwarzkehl-Strandläufer, der Strandläufer, der Triel, der Seidenreiher, der Fischadler oder der Rosaflamingo.

Weitläufiger Strand und Leuchtturm von Morro Jable

Man gelangt auch zum Strand von Matorral, einem der weitläufigsten und schönsten der Insel, mit feinem, weißem Sand und kristallklarem Wasser. Neben dem Salzariebe erhebt sich der Leuchtturm von Morro Jable, ein Wahrzeichen der Gegend, das besichtigt werden kann. Der Salzariebe von Jandía ist ein Naturgebiet von großem ökologischen und landschaftlichen Wert, das es wert ist, kennengelernt und respektiert zu werden. Es wird empfohlen, das Gebiet nicht zu betreten, sondern es auf den angelegten Wegen oder von der Holzbrücke aus zu erkunden, die den Strand überquert. So kann man seine Schönheit genießen, ohne sein Gleichgewicht zu stören.